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Juschtschenko mit Dioxin vergiftet

Quelle: Auszug eines Artikels von SPIEGEL ONLINE vom 11.12.2004 mit dem Titel: Juschtschenko mit Dioxin vergiftet. Internetadresse: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,332464,00.html

Am Abend des 5. September hatte sich der Politiker zu einem Abendessen mit dem Chef der ukrainischen Staatssicherheit, Igor Smeschko, getroffen. Dieser wollte mit dem Oppositionspolitiker dringend zusammenkommen, um ihm "eminent wichtige Informationen" mitzuteilen. Wenige Stunden später wurde Juschtschenko krank. Er litt unter Unterleibs- und Rückenschmerzen, Gesichtsmuskeln waren gelähmt, er erbrach sich häufig. Vier Tage später ließ sich der ehemalige Banker erstmals nach Wien ins Rudolfinerhaus fliegen.
Trotz seiner Erkrankung nahm er aber weiter am Wahlkampf teil. Äußerlich ist Juschtschenko durch die Vergiftung stark gezeichnet, Narben und Pusteln übersähen sein Gesicht. Sein gegenwärtiger Krankenhausaufenthalt in Wien ist insgesamt sein dritter.

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