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Aktuelles:Information zum Thema: ZeckenbissQuelle: Auszug aus dem Artikel (Verborgenes Risiko, Experten geben Ratschläge, wie man den Sommer trotz Zecken und Fuchsbandwürmer unbeschwert genießen kann, von Larissa MOHAR), erschienen in der Thüringer Allgemeinen vom 04.08.2004 auf Seite 8. Entwarnung gibt es hingegen beim kleinen gemeinen Holzbock. "Spaziergänger müssen keine Panik haben. Man fängt sich eher eine Grippe ein, als von einer Zecke mit einer gefährlichen Krankheit infiziert zu werden", beruhigt Anke Saal vom Referat Infektionshygiene im Sozialministerium. In Thüringen gibt es drei Risikogebiete, in denen Zecken die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder die Borreliose übertragen können: im Saale-Orla- und Saale-Holzland-Kreis sowie im Landkreis Hildburghausen. Menschen, die dort leben oder Urlaub machen, können sich auf Kosten der Krankenkasse gegen FSME impfen lassen. Gegen Borreliose gibt es keinen Impfschutz. Meist reiche es aber schon, den Körper komplett mit Kleidung zu bedecken und festes Schuhwerk zu tragen, rät Anke Saal. Vor allem Kinder sollten wegen ihrer geringen Körpergröße eine Kopfbedeckung tragen. Tritt doch ein Biss auf, kann man den Holzbock mit einer Zeckenzange, wie sie in Apotheken angeboten wird, entfernen. "Keine Experimente mit Öl oder Hitze", warnt Anke Saal vor altertümlichen Mittelchen. Sofort zum Arzt sollte man, wenn sich um die Einstichstelle ein roter Hof bildet. Weitere Info zur Gefährdung durch Zeckenbisse finden Sie untenstehend ! |