|
Giftnotruf Erfurt 0361 730730Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern,
|
|
|
Aktuelles:Komplikationen durch Fremdkörper in der NaseEin fünfjähriges Mädchen kam in eine Klinik, weil es seit 2 Tagen weinerlich war. Am Vortag hatte es Nasenbluten mit Schleimbeimengung. Die Nasenatmung war deutlich behindert, die Nase war empfindlich bei Berührung und das Kind hatte eine leicht erhöhte Körpertemperatur. Blutbild und andere Parameter im Blut deuteten auf eine Entzündung hin. Eine Röntgenaufnahme der Nasennebenhöhlen zeigte einen Sekretspiegel in beiden Oberkieferhöhlen. Darüberhinaus war eine Schleimhautschwellung links betont mit einem 11 x 4 mm großen metalldichten Fremdkörper sichtbar. Noch am Aufnahmetag wurde der Fremdkörper aus der Nase in Allgemeinnarkose durch einen Hals-Nasen-Ohren Arzt entfernt. Während der Operation war abgestorbenes Schleimhautgewebe um die ganze Zelle der seitlichen Nasenwand erkennbar. Am hinteren Bereich der Nasenscheidewand war freier Eiter sichtbar. Bei dem Fremdkörper handelte es sich um eine Knopfzellbatterie. Nach der Operation wurde das Mädchen noch mit physiologischer Kochsalzlösung, abschwellenden Nasentropfen und Antibiotika behandelt. Unter dieser Therapie besserten sich die Entzündungszeichen und das Mädchen wurde nach 12 Tagen Klinikaufenthalt geheilt nach Hause entlassen.
Einseitige Behinderung der Nasenatmung Vorgehensweise:
1. Nur ein sichtbarer Fremdkörper, der aus dem Nasengang oder dem äußeren Gehörgang herausragt, darf durch vorsichtiges Ziehen entfernt werden. Weitere Info zu Komplikationen bei Fremdkörpern in der Nase finden Sie unter: |