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Giftnotruf Erfurt 0361 730730Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern,
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Aktuelles:„Spice“ - mit unbekanntem RisikoVon dieser als „Räucherware“ angebotenen Mischung verschiedener Käuter diverser Pflanzen versprechen sich die Konsumenten Cannabis-ähnliche Wirkungen. Wie bei anderen „biogenen Drogen“ sind die genaue Zusammensetzung der Mischung unbekannt und die psychotropen Wirkstoffe der Pflanzen unzureichend untersucht. Selbst die Händler der „Headshops“ sind sich inzwischen nicht mehr so sicher, ob sie den Kunden wirklich nur ein rein pflanzliches Produkt verkaufen. Die Wirkungsqualität und -stärke entsprechen offensichtlich nicht den Erwartungen. In einem vom GIFTNOTRUF beratenen Fall [GGIZ 200811406] wurde von den behandelnden Ärzten über starkes Herzrasen, Blutdruckanstieg und Schwitzen bei der Konsumentin berichtet. Bei einem „Selbstversuch“ unter ärztlicher Aufsicht kam es bei dem Probanden ebenfalls innerhalb kurzer Zeit zu einem starken Anstieg der Herzfrequenz. Diese Wirkungen sind eher Stimulanzien zuzuordnen und lassen an weitere Gefahren durch Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen des Herzens und anderer Organe, Sehstörungen und Krampfneigung denken. Aus toxikologischer Sicht liegt die Vermutung nahe, dass diese Symptome durch bisher nicht bekannte Zusätze verursacht sind. Das Führen eines Kraftfahrzeugs unter der Einwirkung von „Spice“ erscheint hochgradig riskant. Zu langfristigen Wirkungen bei regelmäßigem Konsum können derzeit keine Aussagen getroffen werden. Weitere Informationen Biodrogen. Wie gefährlich sind die unbekannten Substanzen? ARD Plusminus 26.08.2008 Spice - das legale Marihuana. Polylux 02.10.08 BfR rät vom Konsum der Kräutermischung "Spice" ab. |