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Tag des Vergiftungsschutzes für Kinder im Haushalt - Gefährdung durch Haushaltschemikalien

Schaut man sich die Zusammenfassung der Anfragen an, die das GGIZ in den letzten Jahren erreicht haben , so ist nicht nur eine mehr oder weniger kontinuierliche jährliche Zunahme zu verzeichnen, sondern es wird auch deutlich, dass das häusliche Umfeld bei weitem die wichtigste Örtlichkeit ist, in der Kinder von Vergiftungsgefahren betroffen sind. Eine genauere Ursachenanalyse lässt erkennen, dass es sich bei Kindern überwiegend um Vergiftungsunfälle handelt, die dem normalen kindlichen Verhalten geschuldet sind. Obwohl das damit verbundene Risiko in der überwiegenden Zahl der Fälle gering ist, erreichen den Giftnotruf doch immer wieder Anrufe, bei denen von einer mittelschweren oder schweren, lebensbedrohlichen Gefährdung der Kinder auszugehen ist. Neben Vergiftungen durch Arzneimittel wird die Liste der Unfälle verursachenden Produkte von Wasch- und Reinigungsmitteln, insbesondere von flüssigen Hand-Geschirrspülmitteln, Reinigern, Klarspülern und Entkalkern für Geschirrspülmaschinen und andere Geräte, WC-Beckensteinen und Duftspülmitteln sowie Bade- und Duschprodukten angeführt. Farbgebung und Duftstoffe dieser Produkte sind für die Kleinen besonders attraktiv. Gerade beim Frühjahrsputz ist darauf zu achten, dass die Kinder beim Hantieren keine „Kostprobe“ aus offenstehenden Behältnissen zu sich nehmen. Selbst ein kleiner Schluck kann Würgereiz und Erbrechen auslösen, wobei immer die Gefahr besteht, dass Schaum oder Erbrochenes in die Atemwege gelangen. Anhaltender Husten und Atemnot sollten zum sofortigen Handeln veranlassen. Schwere Verätzungen können beim Kontakt mit Abflussreinigern auftreten. Wichtige Hinweise, wie man sich in solchen Fällen verhalten muss, finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten des GGIZ.

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