Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Unsere Einrichtung: Firmenservice

SDB Abschnitt 1.4 - Notrufnummer

Das GGIZ bietet eine nationale Notfallberatung für die auf dem Sicherheitsdatenblatt unter Punkt 1.4 aufzuführende Notrufnummer an. Um die Notrufnummer des GGIZ (0361 730730) auf dem Sicherheitsdatenblatt verwenden zu können, ist ein Vertragsabschluss zwischen dem Inverkehrbringer bzw. nachgeschaltetem Anwender und dem GGIZ notwendig. Die Konditionen des Vertrages senden wir Ihnen auf Nachfrage gerne persönlich zu. Bitte nutzen Sie dazu unser Kontaktformular oder rufen Sie uns direkt unter 0361 730730 an.

Die Verwendung der Notrufnummer (0361 730730) ist nur nach Vertragsabschluss und nur für national gültige Sicherheitsdatenblätter gestattet!

Nachgeschaltete Anwender - Downstream User

Wir möchten darauf hinweisen, dass auch sogenannte Nachgeschalteter Anwender diverse Verpflichtungen hinsichtlich REACH und CLP eingehen. In diesem Videos der ECHA wird die Defintion für Downstream User näher erläutert.

Unter anderem wenn Produkte:

  • Umgefüllt (refilling),
  • Umverpackt (repackeging),
  • oder unterer anderem Produktnamen / Markennnamen in Verkehr gebracht werden (rebranding)

gilt der Inverkehrbringer dieser Produkte als Nachgelagerter Anwender und übernimmt Meldeverpflichtungen nach REACH und CLP.

Das bedeutet für den Punkt 1.4 auf dem SDB, dass Produkte, die für einen Nachgelagerten Anwender produziert werden, unter dessen:

  • Produktnamen und
  • mit dessen Firmenadresse und
  • dessen Sicherheitsdatenblatt

bei uns gemeldet werden. Es kann in diesem Fall auch eine gemeinsame Rechungslegung erfolgen. Bitte beachten sie, dass für jedes Produkt und jeden nachgelagerten Anwender ein separates Sicherheitsdatenblatt gesetzlich vorgeschrieben ist!

Weiterführende Informationen zum Sicherheitsdatenblatt

Ausführliche Informationen zum Thema Sicherheitsdatenblatt finden sie beim Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA als auch bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV)

Meldung von Rezepturen an das BfR

Die Rechtsgrundlagen für die Meldung von Rezepturen sind in verschiedenen Gesetzen (Chemikaliengesetz, Biozidverordnung, Kosmetikverordnung, Wasch- und Reinigungsmittelgesetz) geregelt. Sie dienen dem Verbraucherschutz und sind meistens Umsetzungen verschiedener europäischer Regelungen.

Europäische Harmonisierung für Produktmitteilungen

Mit Inkrafttreten der Europäischen CLP-Verordnung im Januar 2009 wurde ein Prozess zur Harmonisierung und Vereinheitlichung der Produktmitteilung im europäischen Wirtschaftsraum in Gang gesetzt, um den Schutz  der Anwendenden in diesen Staaten auf ein einheitliches Niveau zu bringen und die Mitteilung für alle, insbesondere für europaweit tätige Unternehmen, zu vereinfachen.

Der neue Anhang VIII zur CLP-Verordnung, (s. Verordnung (EU) 2017/542) beinhaltet das harmonisierte Mitteilungsformat zur Übermittlung gefährlicher Gemische an die zuständigen Stellen der Mitgliedsstaaten. In Deutschland ist das BfR die dafür benannte Stelle. Dieses Format vereinheitlicht die Produktmitteilung inhaltlich und technisch für alle EU-Mitglieds- bzw. -assoziierten Staaten. Die Mitteilungspflichten treten stufenweise in Kraft, für:

  • Verbraucherprodukte (private Anwendung) ab 01.01.2020,
  • Gewerbliche Produkte ab 01.01.2021,
  • Industrielle Produkte ab 01.01.2024.

Weitere Informationen zur europäischen Harmonisierung der Mitteilung für als gefährlich eingestufte Gemische finden sich auf der Poison Centres-Website der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA):

Nationale Auskunftsstelle des Bundes für REACH, CLP und Biozide

Der REACH-CLP-Biozid Helpdesk, eingerichtet bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund, ist die nationale Auskunftsstelle für Hersteller, Importeure und Anwender von chemischen Stoffen und Biozidprodukten. Er setzt sich aus einem Expertennetzwerk der Bundesbehörden zusammen, die mit spezifischen Informationen und Expertenwissen für Sie bereitstehen.

Informationssystem für Sicherheitsdatenblätter (ISi)

Das Informationssystem für Sicherheitsdatenblätter (ISi) ist als Kooperation zwischen dem Verband der chemischen Industrie (VCI) und dem Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) eingerichtet worden, um Behörden, Notrufinstitutionen und den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern einen möglichst umfassenden und aktuellen Zugriff auf Sicherheitsdatenblätter zu chemischen Produkten zu ermöglichen.

Hinweis / Disclaimer

Internet: www.ggiz-erfurt.de
E-Mail: ggiz@ggiz-erfurt.de
Komm. Leitung: Dr. rer. nat. Dagmar Prasa
© Giftnotruf Erfurt 12.12.2019

c/o HELIOS Klinikum Erfurt
Nordhäuser Str. 74 / 99089 Erfurt
Telefon: 0361 73073-0
Fax: 0361 73073-17

Der Giftnotruf Erfurt weist darauf hin, dass trotz aller Sorgfalt bei der Erstellung der Website die Nutzung der Daten auf eigene Gefahr erfolgt und insbesondere keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit, Richtigkeit oder Fehlerfreiheit der Daten übernommen wird. Der Giftnotruf Erfurt haftet nicht für unmittelbare und mittelbare Schäden, die durch Nutzung der Daten entstehen.

Gedruckte Webseite: https://www.ggiz-erfurt.de/firmenservice.html