Lebensgefahr durch falsche Anwendung von Schmerzpflastern

Die Anwendung von Pflastern (Transdermale Therapeutische Systeme; TTS), die aus einem Depot über mehrere Tage kontinuierlich bestimmte Arzneistoffe freisetzen, findet immer stärkeren Eingang in die Therapie. Besonders bei starken und chronischen Schmerzen verspricht sich der Patient davon eine sichere und langanhaltende Wirkung. Allerdings darf dabei nicht vergessen werden, dass diese speziellen Arzneiformen hochwirksame Substanzen in vergleichsweise hoher Dosis (Wirkstoffdepot) enthalten. Werden die Anwendungsvorschriften nicht eingehalten, kann es zu einer Überdosierung bis hin zu schweren Vergiftungen kommen.

Folgende Fehler bei der Anwendung können gefährliche Folgen haben:

  • vorzeitiger Wechsel der Pflaster
  • Zerschneiden der Pflaster
  • unkontrollierter Wechsel der Dosierung
  • gleichzeitige Anwendung mehrerer Pflaster
  • Wärmeeinwirkung im Bereich der Klebestelle des Pflasters

Beachten Sie daher immer die Anwendungsvorschriften!
Bestehen Unklarheiten zur korrekten Anwendung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Vergiftungssymptomen verständigen Sie den Rettungsdienst (Notruf 112)!

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