Gefahren durch die Ausbreitung der Ölkäfer

Presseberichte (z.B. Thüringer Allgemeine am 29. März 2007) machen darauf aufmerksam, dass sich Ölkäfer (Meloidae) weiter ausbreiten. Die bis zu vier Zentimeter großen Arten sind sehr wehrhafte Tiere. Sie bilden gegen ihre Fressfeinde hochwirksame Gifte, die sie bei Gefahr in Form einer öligen Flüssigkeit ausscheiden. Diese kann auch für Menschen und Nutztiere gefährlich werden. Deshalb sollte der direkte Kontakt und das Hantieren mit den Käfern unterbleiben.

Die getrockneten Käfer der Art Lytta vesicatoria (syn. Cantharis vesicatoria; Spanische Fliege) wurden früher als Arzneidroge Cantharides zu Salben und Pflastern verarbeitet und zur Hautreiztherapie bei rheumatischen und neuralgischen Beschwerden verwendet. Die ebenfalls früher praktizierte Anwendung als Aphrodisiakum wird wegen unsicherer Wirksamkeit sowie der Gefahr tödlicher Vergiftungen nicht mehr empfohlen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Vergiftungsgefahr durch Ölkäfer.

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