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Verbrennungsähnliche Hautreaktionen nach Kontakt mit Wolfsmilch

In den vergangenen Jahren hat der Giftnotruf Erfurt eine steigende Zahl von Anfragen zu Hautreaktionen nach Kontakt mit Wolfsmilchgewächsen (Euphorbiaceae) beobachtet, die sowohl als Zimmerpflanzen beliebt sind, als auch im Garten und in der Natur vorkommen.

Dass der Milchsaft dieser Pflanzen reizend wirken kann, ist allgemein bekannt. Jedoch ist diese Reizwirkung bei Hautkontakt anfangs meist nur gering ausgeprägt - das heißt, die Haut brennt nicht sofort - sodass ein Abwaschen häufig nur kurz oder verzögert stattfindet.

Wirkt dann der Milchsaft länger auf die Haut ein, kann es zu verbrennungsähnlichen Symptomen mit Rötung und Blasenbildung kommen.

Diese zeigen sich teilweise erst nach mehreren Stunden oder am Folgetag. So auch bei einem Kleinkind, das abends unbemerkt mit einer Spuckpalme (Euphorbia leuconeura) gespielt hatte.

Erst am nächste Morgen (ca. 12 h nach Kontakt mit der Pflanze) fiel eine Hautrötung auf, aus der sich im Tagesverlauf Blasen bildeten.

Um Reizungen zu vermeiden, beachten Sie bitte nach einem Kontakt mit Wolfsmilchgewächsen die folgenden Hinweise:

  • Nach Hautkontakt die betroffenen Hautstellen umgehend und gründlich mit Wasser und Seife abwaschen!
  • Bei stark ausgeprägten Hauterscheinungen sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • Nach Augenkontakt sofort für mindestens 10 - 20 Minuten mit Wasser spülen!
  • Anschließend sollte immer ein Augenarzt aufgesucht werden.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Vergiftungsgefahr durch Wolfsmilchgewächse.

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© Giftnotruf Erfurt 22.09.2020

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