Unfälle im Chemieunterricht

Der Chemieunterricht ist neben dem Sportunterricht einer der Unfallschwerpunkte in der Schule. Zu Vergiftungen und Verätzungen kommt es vor allem aufgrund von unsachgemäßem Umgang mit Chemikalien und Geräten sowie Unachtsamkeit bei der Durchführung der Experimente. Aktueller Anlass, auf diese Problematik hinzuweisen, ist der Unfall in einem Göttinger Gymnasium am 2. Juni 2008, bei dem eine Flasche mit Salpetersäure zerbrochen ist.

In den letzten Jahren haben sich in den vom Giftnotruf Erfurt "betreuten" Ländern wiederholt Unfälle mit Brom ereignet. Am 15. März 2007 kam es zu einem Unfall mit einem Quecksilber-Barometer. Wenn die Regeln für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz beim Umgang mit Gefahrstoffen im Unterricht ausreichend Beachtung finden, sind praktische Tätigkeiten und Experimente eine wichtige Ergänzung des theoretischen Unterrichts. Voraussetzung für ein sicheres Arbeiten sind allerdings ausreichende Kenntnisse und ruhiges Hantieren unter fachlicher Anleitung und Aufsicht.

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