Zentral dämpfende Stoffe: Cannabinoide

Akute Gefährdung

  • Bewusstseins-/Wahrnehmungsstörungen, Krämpfe, Halluzinationen, Angst/Panik
  • Kreislaufstörungen (Herzrasen, Blutdruckabfall oder -anstieg, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt)
  • Störungen der Atmung, Bronchitis
  • Sehstörungen durch weite Pupillen; Bindehautentzündung
  • Fieber

Achtung: Plötzlicher Herztod bei jungen Konsumenten durch Herzrhythmusstörungen!

Langzeitschäden

  • Abhängigkeit
  • Psychische Erkrankungen (Schizophrenie, Psychosen, Selbstmordgefährdung)
  • Hirnleistungsverlust, Hirnsubstanzabbau
  • unstillbares Erbrechen (sog. Cannabis-Hyperemesis-Syndrom)
  • Organschäden (Herzschwäche, "Raucherlunge" einschl. Lungenkrebs)

Sofort-/Laienhilfe

  • Rettungsdienst (Notruf 112) verständigen, Drogenkonsum nicht verschweigen!
    • Betroffene nicht allein lassen,
    • wenn möglich in eine ruhige Umgebung bringen,
    • wenn bei Bewusstsein, dann beruhigen.
  • Bei lebensbedrohlichen Zuständen (Atem- oder Kreislaufstillstand, Bewusstlosigkeit) Erste Hilfe nach den aktuellen Empfehlungen leisten!

Hinweis / Disclaimer

Internet: www.ggiz-erfurt.de
E-Mail: ggiz@ggiz-erfurt.de
Leiter: Dr. rer. nat. Dagmar Prasa
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