Tiere: Petermännchen

Deutscher Name

Gewöhnliches Petermännchen, Großes Petermännchen

Wissenschaftlicher Name

Art: Trachinus draco, Echiichthys draco

Ordnung: Perciformes (Barschartige)

Einstufung der Giftigkeit

  • Petermännchen gelten als giftigste Fische Europas und besitzen Giftdrüsen an 4 - 8 Flossenstrahlen der ersten Rückenflosse und je einen Dorn auf dem Kiemendeckel
  • meist treten nur lokale Symptome auf, schwere Vergiftungen sind sehr selten

Symptome

  • an der Stichstelle sofort starke Schmerzen (Ausbreitung in gesamte Extremität möglich), später Rötung, Schwellung, kleine Hauteinblutungen, Gefühllosigkeit (kann für längere Zeit bestehen)
  • selten (möglicherweise als Folge der starken Schmerzen) Magen-Darm-Störungen, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schwitzen sowie Kreislaufstörungen möglich
  • Heilung der schmerzlosen Wunde kann mehrere Monate dauern

Sofort-/Laienhilfe

  • Stichstelle kühlen und ruhigstellen.
  • Kein Aussaugen, Ausschneiden oder andere Manipulation der Stichstelle!
  • Stichstelle säubern und ggf. desinfizieren, immer Arztvorstellung zur Wundkontrolle.
  • Giftinformationszentrum konsultieren, um die Gefährdung einzuschätzen.
  • Bei auffälligen Symptomen (starke Lokalreaktion, Kreislauf- und/oder Bewusstseinsstörungen) sofort Rettungsdienst (Notruf 112) verständigen!

Hinweis / Disclaimer

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E-Mail: ggiz@ggiz-erfurt.de
Leiter: Dr. rer. nat. Dagmar Prasa
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